entmagnetisierung
nichts
vielleicht ist ja diese ichlosigkeit
genauso ein konstrukt,
aus irgendeiner anderen
surreal anmutenden realität,
die sich als notwendiges absurdum erkennt.
als die frage,
die sich durch irrationale antworten selbst in die verantwortung nimmt.
als die notwendigkeit,
die sich aus sich selbst heraus in scheinbar belanglose zufälligkeiten ergibt
oder übergibt.
und in klaren momenten visionen erzeugt
die jegliche belanglosigkeit als notwendigkeit erachten,
visionen,
konstruktionen
eines scheinbar verwirrten zustandes.
verwirrt in relation zu bezugspunkten.
bezugspunkte, die verschwimmen, verwischen.
das in bezug nehmen auf etwas sich auslöscht,
durch sich selbst,
durch die bezugsnahme.
wo in diesen momenten die frage auftaucht,
was ist das nun.
wo genau diese bezugsnahme einfach so weg fliegt,
sich selbst herausrechnet.
wo nichts ist,
wie es zu sein gewesen scheint.
konstrukte als notwendig und erleuchtend erscheinen könnten,
obwohl es keine erleuchtung gibt,
ganz einfach,
weil es keine konstrukte gibt.
wo alles sich als notwendige ereignisverkettungen
in diese bezugnahmen integriert.
wo räume entstehen,
aus sich selbst kreieren,
wo all diese vermeintlich notwendigen ichbedürfnisse
doch wieder in frage gestellt werden.
wo sich diese polaritäten aus bezugspunkt
und absoluter verlorenheit
in den unbekanntesten aller unbekannten welten die waage halten.
was sind die bezugspunkte,
wo ist dieses ichereignis,
diese systemimmanente prozesshaftigkeit,
die sich als solche vielleicht ihrer selbst bewusst wird.
wo sind all diese bekannten ereignisse,
die bis hierher den weg geebnet haben,
die sich so in die verantwortung genommen haben,
aus sich selbst heraus,
die eigenverantwortung,
die selbstregulierung,
die sich so in all diesen widerspenstigen ereignisillusionen
als funktional bestätigt haben.
wo diese bestätigung einer irrationalen welt
sich aus dieser irrationalität ergibt.
und wieder,
immer wieder
alles in frage gestellt wird
und in diesem fragen die antworten bereits gegeben sind,
dass all diese irrationalität genau so zu sein hat,
wo in dieser verwirrtheit,
in dieser vermeintlichen schizophrenie
sich alle ereignisse als notwendigkeit interpretieren.
die ereignisse werden nicht interpretiert,
sie interpretieren sich aus sich selbst heraus.
es gibt hier nichts aber auch rein gar nichts,
das irgendetwas interpretieren könnte.
es passiert nicht, es ereignet sich nichts.
es sind einfach nur nichts
und nichts
und es gibt nichts
und es ist nichts,
nichts wie es jemals
als all diese undefinierbaren ereignisse interpretiert wurde,
nichts wie es jemals
sein wird.
es ist all dies
undefinierbare ereigniswelt,
die sich genau hier in frage stellt
und sich somit genau hier
ad absurdum führt.
und sich je und je auflöst,
in alles.
entmagnetisierung